Bildstörung – Kunst-Spiel mit der Natur
Zum dritten Mal trafen sich zum Kooperationsprojekt „Bildstörung“ zwischen der Jugendklinik und der Fachhochschule Ottersberg 6 Jugendliche und 6 Studentinnen, um gemeinsam zu entdecken und zu gestalten. „Kunst-Spiel mit der Natur“ war das Thema am 1. Oktober 2010. Gemeinsam machte sich die Gruppe auf den Weg, um die Natur wahr zu nehmen, Naturmaterialien aber auch Geräusche, Gerüche und Erfahrungen zu sammeln.
Hierdurch angeregt wurde mit den Elementen der Natur gespielt und erste gestalterische Erfahrungen in der Großgruppe gemacht. Orte in der Natur, der lichte Wald, die Wiese am Waldrand oder das tiefe Dickicht gaben den Rahmen und das Thema für die Kleingruppengestaltungen in der Tradition der „land-art“. Zu einem intensiven Austausch der jugendlichen Künstler und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik kam es im Rahmen einer Präsentation am folgenden Tag. Ein von der Natur bereits zerstörtes Kunstwerk konnte von allen Beteiligten tatkräftig rekonstruiert werden.
Begleitet wurde dieses Projekt auch wieder vom Institut für Kunsttherapie und Forschung. Die Studierenden schrieben Berichte über ihr Erleben, die Jugendlichen sowie die Betrachter wurden im Hinblick auf ihre Erfahrungen und Assoziationen interviewt. Über die gesamte Laufzeit des Projektes ergeben sich dadurch qualitative Aspekte, die die Wirksamkeit von Kunst und Kunsttherapie im therapeutischen Kontext belegen sollen.
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