Im deutschsprachigen Raum wird die Bezeichnung ‚Philosophische Anthropologie’ hauptsächlich für die von Scheler begründete Schule verwendet. Aber in den vergangenen zehn Jahren hat in der Philosophie ein viel breiterer und international angelegter ‚anthropological turn’ stattgefunden. Dazu beigetragen haben Entwicklungen sowohl innerhalb der Philosophie—z.B. der Aufstieg der Philosophie des Geistes—als auch innerhalb empirischer Disziplinen wie Evolutionstheorie, Neurowissenschaft, Verhaltensforschung und Künstliche Intelligenz. Über bestimmte Fähigkeiten, die einst ausschliesslich dem Menschen zugebilligt wurden sollen auch Tiere, Computer oder Roboter verfügen. Dadurch ist es zu einer allgemeinen Krise im Selbstverständnis des Menschen gekommen. Bedenkt man ausserdem, dass sich durch neue medizinische Technologien viele Teile von Menschen durch Prothesen oder Implantate ersetzen lassen, so stellt sich die Frage danach, was das eigentlich Menschliche ausmacht in noch pointierterer Form. In der neuen Debatte geht es um klassische Themen wie anthropologische Konstanten und anthropologische oder Mensch-Tier Differenzen, um neuartige Herausforderungen wie die Idee des trans- oder post-humanen, und um methodologische Probleme wie das Verhältnis zwischen philosophischer und empirischer Anthropologie und den Stellenwert der Anthropologie innerhalb der Philosophie. Das Symposion soll diese und andere Fragen aus möglichst vielen methodischen und disziplinären Perspektiven beleuchten.
Tagungen
::: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Die subjektive Seite der Schizophrenie
22. - 24. Februar 2012, Theater Vorpommern in Stralsund, Olof-Palme-Platz, 18437 Stralsund
XIV. Tagung. Traditionslinien aus der Zukunft: Leben mit einer Schizophrenie in einer sich ändernden Gesellschaft.
::: Uniklinik Köln
Symposium: Künstlerische Therapien in der Psychoonkologie
Freitag; 23. März 2012; 10.00 - 16.45 Uhr
Zentrum für Palliativmedizin, Dr. Mildred Scheel Haus, (Gebäude 6), Mildred Scheel-Akademie,
1. OG
Zentrum für Palliativmedizin, Dr. Mildred Scheel Haus, (Gebäude 6), Mildred Scheel-Akademie,
1. OG
Eine gemeinsame Veranstaltung von LebensWert e.V. und Centrum für Integrierte Onkologie Köln Bonn (CIO), Standort Köln, Prof. Dr. Michael Hallek, für Ärzte, Pflegepersonal, Psychoonkologen, Künstlerische Therapeuten, Gesundheitsökonomen und Interessierte
Unter Psychoonkologie wird allgemein oft die sprechende, psychotherapeutische Intervention verstanden. 15 Jahre praktische Therapieerfahrung bestätigen jedoch das Konzept von LebensWert e.V., dass im Rahmen der Psychoonkologie gerade die künstlerischen Therapien eine spezifische Ausdrucks- und Therapieform darstellen und die sprechenden Interventionsformen sinnvoll ergänzen. Sie können z.B. den unmittelbaren Gefühlsausdruck der Patienten erleichtern und so ihr Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit stärken sowie den Heilungsprozess unterstützen. Der genaueren Ausleuchtung dieser Aspekte soll die gemeinsame Veranstaltung dienen.
Nach einführenden Vorträgen zur aktuellen Studienlage und Wirksamkeit der künstlerischen Therapien wollen wir in Diskussionen und Workshops den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Symposiums das Potential dieser Therapieformen erlebbar vermitteln und Impulse für eine weitere Etablierung der künstlerischen Therapien in der Psychoonkologie geben.
Teilnehmerbeitrag: 30,- Euro pro Person, inkl. Mittagessen;
Mitarbeiter des Klinikums erhalten eine Emäßigung
Anmeldeschluss: 05.03.2012
Flyer mit Programm und Anmeldungsmodalitäten
Unter Psychoonkologie wird allgemein oft die sprechende, psychotherapeutische Intervention verstanden. 15 Jahre praktische Therapieerfahrung bestätigen jedoch das Konzept von LebensWert e.V., dass im Rahmen der Psychoonkologie gerade die künstlerischen Therapien eine spezifische Ausdrucks- und Therapieform darstellen und die sprechenden Interventionsformen sinnvoll ergänzen. Sie können z.B. den unmittelbaren Gefühlsausdruck der Patienten erleichtern und so ihr Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit stärken sowie den Heilungsprozess unterstützen. Der genaueren Ausleuchtung dieser Aspekte soll die gemeinsame Veranstaltung dienen.
Nach einführenden Vorträgen zur aktuellen Studienlage und Wirksamkeit der künstlerischen Therapien wollen wir in Diskussionen und Workshops den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Symposiums das Potential dieser Therapieformen erlebbar vermitteln und Impulse für eine weitere Etablierung der künstlerischen Therapien in der Psychoonkologie geben.
Teilnehmerbeitrag: 30,- Euro pro Person, inkl. Mittagessen;
Mitarbeiter des Klinikums erhalten eine Emäßigung
Anmeldeschluss: 05.03.2012
Flyer mit Programm und Anmeldungsmodalitäten
::: Deutscher Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Die Zukunft der Psychosomatik
28.- 31. März 2012; TU München
Die Zukunft der Psychosomatik
Mit diesem programmatischen Titel verbindet der Münchner Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 2012 den Anspruch, einen Blick nach vorn zu werfen.
Welche Entwicklungen bahnen sich bereits jetzt an? Wie werden sie die psychosomatisch-psychotherapeutische Versorgung beeinflussen? Was sind die gegenwärtigen visionären Zukunftsvorstellungen? Und was ist aus den vergangenen psychosomatischen Zukunftsvisionen geworden?
Die Psychosomatische Medizin hat sich seit ihrer Begründung kontinuierlich weiterentwickelt, in ihren Vorstellungen von Krankheit und Gesundheit, ihrem Menschenbild, ihren Heilmethoden, ihren Versorgungsstrukturen. Gegenwärtig haben wir die erfreuliche Situation, dass die Psychosomatik auf festem Grund steht und einen angestammten Platz in der Medizin und im Gesundheitssystem hat. Dies hat sicherlich auch mit dem Bemühen zu tun, Psychosomatische Medizin in ihren Grundlagen und ihren Anwendungen auf ein kontinuierlich wachsendes, empirisches Fundament zu stellen. Und es ist sehr erfreulich, dass auch die psychosomatische Forschung aus dem deutschsprachigen Raum ihren Anteil an dieser Fülle an empirischen Erkenntnissen hat. Die neuesten empirischen Ergebnisse, neue Forschungsideen, Versorgungskonzepte und therapeutische Ansätze aus Psychosomatik und Psychotherapie sollen in den Tagen des Kongresses Ihre Neugier wecken und zu Diskussion und Reflektion anregen:
Für eine Psychosomatik der Zukunft.
Tagungskomitee
Prof. Dr. med. Peter Henningsen
Priv.- Doz. Dr. med. Claas Lahmann
Dr. rer. nat. Dipl.- Psych. Andreas Dinkel
www. deutscher-psychosomatik-kongress-2012.de
Mit diesem programmatischen Titel verbindet der Münchner Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 2012 den Anspruch, einen Blick nach vorn zu werfen.
Welche Entwicklungen bahnen sich bereits jetzt an? Wie werden sie die psychosomatisch-psychotherapeutische Versorgung beeinflussen? Was sind die gegenwärtigen visionären Zukunftsvorstellungen? Und was ist aus den vergangenen psychosomatischen Zukunftsvisionen geworden?
Die Psychosomatische Medizin hat sich seit ihrer Begründung kontinuierlich weiterentwickelt, in ihren Vorstellungen von Krankheit und Gesundheit, ihrem Menschenbild, ihren Heilmethoden, ihren Versorgungsstrukturen. Gegenwärtig haben wir die erfreuliche Situation, dass die Psychosomatik auf festem Grund steht und einen angestammten Platz in der Medizin und im Gesundheitssystem hat. Dies hat sicherlich auch mit dem Bemühen zu tun, Psychosomatische Medizin in ihren Grundlagen und ihren Anwendungen auf ein kontinuierlich wachsendes, empirisches Fundament zu stellen. Und es ist sehr erfreulich, dass auch die psychosomatische Forschung aus dem deutschsprachigen Raum ihren Anteil an dieser Fülle an empirischen Erkenntnissen hat. Die neuesten empirischen Ergebnisse, neue Forschungsideen, Versorgungskonzepte und therapeutische Ansätze aus Psychosomatik und Psychotherapie sollen in den Tagen des Kongresses Ihre Neugier wecken und zu Diskussion und Reflektion anregen:
Für eine Psychosomatik der Zukunft.
Tagungskomitee
Prof. Dr. med. Peter Henningsen
Priv.- Doz. Dr. med. Claas Lahmann
Dr. rer. nat. Dipl.- Psych. Andreas Dinkel
www. deutscher-psychosomatik-kongress-2012.de
::: 62. Lindauer Psychotherapiewochen 2012
„Alles Intuition oder wie?" (15. - 20. April 2012) „Alles Burnout oder was?" (22. - 27. April 2012)
15. - 27. April 2012
::: 18. Internationales Seminar für körperbezogene Psychotherapie, Körpertherapie und Körperkunst
LEIB ODER LEBEN - Jetzt Glück üben
29. April bis 4. Mai 2012, Bad Gleichenberg (Österreich)
Ist es verlogen oder gar weltfremd „in diesen Zeiten“, „jetzt“ und heute, vom Glück zu reden? Lenken nicht jede Beachtung des Glücks, geschweige denn die „Übung von Glück“, nur zynisch vom“ wahren Elend“ ab, unter dem so viele Menschen überall in der Welt aktuell leiden? Kann Beschäftigung mit Glück zu mehr führen als privilegierten, vergeblichen, womöglich sogar verordneten Fluchten? Sollte Glück nicht erst dann zum Thema werden, wenn alles andere gerecht geregelt ist? Wie halten wir es mit T. Adornos Mahnung: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“? Kann und darf auch der/die „glücklich“ sein, der/die nicht vergisst, was alles noch zu ändern ist? War der alte Geheimrat Goethe nur ein verträumter Romantiker, wenn er schrieb: „Willst du immer weiter schweifen? Sieh das Gute liegt so nah! Lerne nur das Glück ergreifen, denn das Glück ist immer da“. ( J. W. Goethe) Kann man – trotz alledem – „jetzt Glück üben“? Ins „Jetzt“ mischt sich oft das ein, was nicht mehr ist oder was noch werden könnte und häufig überdauert das „Jetzt“ diesen Augenblick...
Sonntag 29.04.2012, 15.00 – 16.30 Uhr
Wilhelm Schmid
Vortrag: "Was ist Glück?
Dienstag 02.05.2012, 9.30 – 11.00 Uhr
Peter Sinapius
Vortrag: „Spurensicherung- Leben nach dem Glück“
Donnerstag 03.05.2012, 9.30 – 11.00 Uhr
Konrad Peter Grossmann
Vortrag: "Verwandlung der Selbstbeziehung: Therapeutische Wege zur Freundschaft mit sich selbst"
Kleingruppen,weitere Informationen und Anmeldung unter http://www.leiboderleben.at/
::: Universität Zürich: Symposion der Schweizerischen Philosophischen Gesellschaft
"Die Anthropologische Wende"
10. - 12. Mai 2012, Universität Zürich
::: Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen/ Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie (DFKGT)
Zeitsprünge
15./16. Juni 2012, Stadthalle Nürtingen / HKT, ganztags
Anlässlich des 25jährigen Bestehens der Hochschule für Kunsttherapie und 20 Jahre Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie (DFKGT) findet ein interdisziplinäres Symposium statt.
Weitere Informationen hier
::: Institut für Kunsttherapie und Foirschung der FH Ottersberg in Kooperation mit European Consortium for Arts Therapies Education (ECArTE)
„Artistic research in applied arts“
Samstag, 22. September 2012, 10:30 Uhr bis Sonntag, 23. Sept. 11:00 Uhr
Die Diskussion um Künstlerische Forschung bewegt sich zwischen dem Versuch der Systematisierung und Methodisierung der Forschungspraxis und der Subjektivität und Ergebnisoffenheit, die künstlerischen Prozessen immanent ist. Die Adaption von Methoden und Konzepten aus dem Bereich der Artistic Research für therapeutische und pädagogische Zielsetzungen berührt daher sowohl erkenntnistheoretische als auch forschungspraktische Fragen.
Ziel der Tagung ist es, die gegenwärtig eher parallel laufenden Diskurse um Artistic Research in genuin künstlerischen Kontexten und um Art based Research in künstlerisch angewandten Kontexten in einen Diskurs zu überführen, welcher die Möglichkeiten kunstbasierter Forschung in angewandten therapeutischen und in den angrenzenden pädagogischen Praxisprojektfeldern auslotet.
Ziel der Tagung ist es, die gegenwärtig eher parallel laufenden Diskurse um Artistic Research in genuin künstlerischen Kontexten und um Art based Research in künstlerisch angewandten Kontexten in einen Diskurs zu überführen, welcher die Möglichkeiten kunstbasierter Forschung in angewandten therapeutischen und in den angrenzenden pädagogischen Praxisprojektfeldern auslotet.

